Enzyklopädie

Kreuzkirche mit Halbkuppeln


Der kreuzgewölbte Kirchenbau weist vier Säulen im Zentrum auf, an denen sich Strebepfeiler befinden, die den Gewölbeaufbau mit einem Kuppelraum in einem lichtdurchlässigen Schacht tragen. Zu diesem Schacht führen die Pfeilerflügel. Im Grundriss bildet der kreuzgewölbte Kirchenbau einen räumlichen Kreuzgang. Zum zentralen Quadrat anschließend sind rechteckige Flügel des Kreuzganges mit zylindrischen Gewölben überdeckt, zwischen denen sich eckige Räume befinden, die ebenfalls durch Gewölbe abgeschlossen sind. Der kreuzgewölbte Kirchenbau kann eine dreinischen oder fünfnischen Variante haben1

  1. SP 31-103-99. Gebäude, Anlagen und Komplexe orthodoxer Kirchen: 92. 1999. ↩

Gesetze mit Kommentaren

Gesetzbücher und Bundesgesetze