Gesteinschlag
Gesteinschlag (GS) – ein rasch ablaufender Zerstörungsprozess der extrem beanspruchten Teil des Kohle- (Gesteins-)Massivs, das an die Bergbaugruben angrenzt, der dadurch entsteht, dass die in dem Massiv gespeicherte potentielle Energie des elastischen Komprimierens im GS-Erzengungszentrum und der elastischen Verformungen der umgebenden Gesteine plötzlich in kinetische Energie umgewandelt wird. Der GS begleitet den Auswurf von Kohle (Gestein) in die Bergbaugruben, deren Zerstörung, einen starken akustischen Effekt und das Entstehen einer mächtigen Stoßwelle1
ÜBER DIE ANNAHME DES STATUTS DER VGSCH: 175. 1997. ↩