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Agenturvertrag


1. Nach einem Agenturvertrag verpflichtet sich eine Partei (der Agent) gegen Entgelt, auf Anweisung der anderen Partei (des Prinzipals) rechtliche und andere Handlungen im eigenen Namen durchzuführen, jedoch zu Lasten des Prinzipals oder im Namen und zu Lasten des Prinzipals.

Bei einem Vertrag, den der Agent mit einer dritten Person im eigenen Namen und zu Lasten des Prinzipals abschließt, erwirbt das Recht und wird verpflichtet der Agent, auch wenn der Prinzipal in dem Vertrag genannt oder sich direkt mit der dritten Person bezüglich der Erfüllung des Vertrags verpflichtet hat.

Bei einem Vertrag, den der Agent mit einer dritten Person im Namen und zu Lasten des Prinzipals abschließt, entstehen Rechte und Pflichten direkt beim Prinzipal1

  1. Bürgerliches Gesetzbuch der Russischen Föderation (Zweiter Teil) vom 26.01.1996 № 14-FZ // SB RF. 1996. № 5. Art. 410. ↩

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