Paragemeolitische Vibrionen
Vibrionen parahaemolyticus sind konditionell pathogene, halophile Mikroorganismen der Familie Vibrionaceae, die in salzigen Gewässern leben. Sie werden aus Meerwasser, Fischen, Garnelen, Schnecken, Austern, Hummer und Krebsen isoliert. V. parahaemolyticus wurde erstmals 1950 als Auslöser einer großen Epidemie von Toxischen Infektionen in Japan bekannt, die mit dem Verzehr von schwach gesalzenem Fisch zusammenhing. Große Ausbrüche wurden im Zeitraum 1984–1986 an den Ufern des Schwarzen und Azowschen Meeres in den Städten Berdjansk, Mariupol, Nikolajew und Kerch registriert. Einzelne Fälle wurden an den Ufern des Baltischen und Japanischen Meeres sowie in salzigen Seen Usbekistans und Turkmenistans gemeldet. In Vladivostok wurden 1997 und 2001 Ausbrüche akuter Darminfektionen, verursacht durch Vibrionen dieses Typs, registriert. Der Übertragungsfaktor waren gekochte und gefrorene Garnelen sowie andere Meeresfrüchte. Im Jahr 2001 wurden in der Region Zaporižschyna in der Ukraine gruppenweise akute Darminfektionen gemeldet, die mit dem Verzehr von getrocknetem, gesalzenem Sardinenfilet verknüpft waren, das mit parahaemolytischen Vibrionen kontaminiert war1
Methoden zur Erkennung und Bestimmung von Para-Hämolytischen Vibrionen in Fisch, nichtfischereilichen Objekten der Fischerei, Produkten, die aus ihnen hergestellt werden, Oberflächengewässerwasser und anderen Objekten. Methodische Vorschläge: MUK 4.2.2046-06. 2006. ↩
Понятие «парагемолитические вибрионы» мужского рода.
| Падеж | Единственное число | Множественное число |
|---|---|---|
| Р | парагемолитического вибриона | парагемолитических вибрионов |
| Д | парагемолитическому вибриону | парагемолитическим вибрионам |
| В | парагемолитического вибриона | парагемолитических вибрионов |
| Т | парагемолитическим вибрионом | парагемолитическими вибрионами |
| П | парагемолитическом вибрионе | парагемолитических вибрионах |